


Werte Eltern,
Ihr Kind möchte einen Sport oder direkt Karate lernen, oder Sie sehen sich gerade nach einer sportlichen Beschäftigung für ihr Kind um? Dann sind Sie hier auf dieser Seite genau richtig! Hier finden Sie Informationen, die besonders Eltern interessieren. Die Wahl des richtigen Sportes für Ihr Kind ist enorm wichtig, er sollte ihr Kind fordern, ohne zu überfordern. Er sollte ausgleichen und Spaß machen und zu guter Letzt natürlich gesund und am besten nachhaltig bis ins hohe Alter praktizierbar sein. Es gibt viele Sportarten die das können, jedoch sind die Vorteile von Karate neben diesen noch breiter gefächert.
Karate ist eine traditionelle asiatische, genauer gesagt japanische, Kampfkunst. "Traditionelle Kampfkunst" heißt hier nicht eingestaubt, veraltet, nicht zeitgemäß oder brutal, sondern vielmehr erprobt, bewährt, umfassend trainierend und auch an die heutige Zeit angepasst. Neue Erkenntnisse in der Sportmedizin oder Sportdidaktik bleiben auch einer Kampfkunst wie Karate nicht fern. Die meisten Kampfkünste wie Karate bilden neben den fachlichen Fähigkeiten auch Charakter und soziale Fähigkeiten aus. Man geht sogar soweit, zu sagen, dass man Karate nicht trainieren kann, ohne auch den "Geist" zu trainieren. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie auf dieser Seite - wir hoffen, Sie ein bisschen neugierig auf unseren Sport zu machen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mit Ihrem Kind zum Probetraining oder zum Zusehen zu kommen und mit uns in Kontakt zu treten. Natürlich beantworten wir auch gerne eventuell offen gebliebene Fragen.
Ihr Sakura e.V. Parchim.
Das Training der Kinder unterscheidet sich vom Erwachsenentraining. Das Anfangstraining in den Grundtechniken (Kihon), den Formen (Kata) und den Partnerübungen (Kumite) findet im Kindertraining auf spielerische Weise statt. Gerade am Beginn des Trainings und in jungen Jahren steht dabei das Erlernen von Fähigkeiten wie Teamgeist, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit im Vordergrund.
Unsere Trainer, die wir Ihnen auf unseren Seiten Wir über uns vorstellen, sind alle Inhaber einer gültigen "Lizenz als Trainer/in" für die Sportart "Karate". Diese Lizenz wird alle zwei Jahre auf speziellen Lehrgängen verlängert. Außerdem nehmen alle Trainier und Übungsleiter aktiv an Lehrgängen teil und sind daher auch fachlich auf dem aktuellsten Stand.
Ein Anfängerkurs existert bei uns im Verein nicht. Wenn Ihr Kind Interesse zeigt, kann es jederzeit gerne mitmachen - dafür haben wir das spezielle Kindertraining am Samstag eingerichtet. Gerade für jüngere (ab 7 Jahren) und neu beginnende Kinder stellt sich daher das Training am Samstag als optimal dar.
Karate hat als nachhaltig betriebene Sportart gerade, aber nicht nur für Kinder diverse Vorteile:
Karate...
In vielen klassischen Sportarten, die als "Freizeitausgleich" angepriesen werden, kann gerade bei Jugendlichen und Kindern untereinander sogar noch ein negativer Stressfaktor hinzukommen, nämlich der Druck, mit dem Team mithalten zu müssen. Auch Wettkampfdruck im Wochentakt kann gerade in höheren Klassen eher belastend als entlastend für Jugendliche wirken. Das Verletzungsrisiko im Karate ist entgegen vieler Meinungen gering, da sämtliche Bewegungen äußerst kontrolliert ablaufen. Vorallem im Vergleich zu den klassischen Kindersportarten wie Fußball, Handball und Volleyball kommt es im Karate zu weitaus weniger und zu weitaus weniger schweren Verletzungen. Natürlich gibt es auch im Karate, wie bei jeder Sportart ein Verletzungsrisiko - man darf nicht vergessen, dass Karate dennoch eine Kampfsportart ist, bei der es auch mal einen blauen Fleck, Muskelkater oder Überanspruchungen geben kann.
Als Voraussetzung benötigt ihr Kind nur eins: Interesse und Spaß an der Sportart. Diese Voraussetzung ist nicht nur notwendig, sondern auch besonders wichtig, denn es bringt nichts, ein Kind zum Erlernen einer Kampfkunst zu drängen. Über kurz oder lang ist jedoch auch die Beachtung der Dojo-Regeln, wir nennen das "Dojo-Etikette", sowie die notwendige Disziplin z.B. auch anderen zuzuhören, überaus wichtig und notwendig für ein Training. Vielmehr sollten Sie sich gemeinsam eine Trainingseinheit anschauen und sich Ihre eigene Meinung bilden - das ist besonders für Ihr Kind wichtig. Sollten auch Sie als Eltern Interesse zeigen, können Sie natürlich auch gerne mitmachen - da spricht überhaupt nichts dagegen. Es gibt sogar Karateka, die erst im hohen Alter - wir reden hier von über 70 Jahren und älter, mit Karate begonnen haben - Sie sehen: Alter ist in diesem Sport mehr als relativ. Karate ist also ein Sport für jeden - zumindest für jeden, der ihn lernen möchte.
Gerade Kinder möchten doch oftmals auch die Möglichkeit haben, sich zu beweisen und sich mit anderen zu messen - das ist völlig normal. Diesen Wunsch in einer Kampfsportart über das Erlangen von Gürteln zu kompensieren, ist aber nicht der richtige Weg, da die Graduierungen den individuellen Entwicklungsstand widerspiegeln und nicht dazu dienen, sich zu messen oder gar anzugeben - auch, wenn es natürlich völlig normal ist, sich über eine bestandene Gürtelprüfung zu freuen und stolz zu sein.
Daher haben wir ab dem Jahr 2010 die Möglichkeit der Kinder- und Jugendwettkämpfe geschaffen. Hier können sich die Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre untereinander messen, was eine Bereicherung der Erfahrung darstellt, die man im Karate sammelt.
Grundsätzlich vorweg - Prüfungen sind nicht alles! Wichtig ist, sich und auch den Kindern vor Augen zu halten, dass die Prüfung lediglich eine Bestätigung des aktuellen Entwicklungsstandes ist. Übertriebener Ehrgeiz und Drängen zu einer Prüfung aus Wettkampfwillen ist hier, wie oben schon beschrieben, der falsche Weg. Dem Kind zu verdeutlichen, dass man Karate nicht macht, um einen Gürtel zu bekommen, sondern weil man Spaß am Lernen von Karate hat, auch wenn man mal ein oder zwei Jahre keine Prüfung absolviert - das sollte der Grundgedanke sein. Über die Teilnahme an den Prüfungen entscheiden die Trainer allein nach dem jeweiligen Entwicklungsstand der Schüler. Gerade bei jungen Kindern dauert es oftmals, bis die nötige Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit vorhanden ist, um die Prüfungsübungen korrekt auszuführen. Daher kann es, je nach individuellem Entwicklungsstand, etwas dauern, bis die erste Gürtelprüfung "vor der Tür steht". Voraussetzung für die Zulassung zu einer Prüfung ist natürlich die Mitgliedschaft im Verein und der DKV-Pass mit eingeklebter Jahressichtmarke. Die Prüfungen finden im Rahmen eines Lehrgangs statt, welcher vorher zu absolvieren ist. Auf dem Lehrgang hat dann der Prüfer nochmal die Möglichkeit, den Schüler vorab einzuschätzen und ihm eventuell, falls nötig, von einer Prüfung abzuraten, um somit unnötige Kosten für die Prüfungsmarken zu ersparen, was allerdings nicht heißt, dass eine Prüfung immer mit dem Bestehen dieser enden muss. Während der Prüfung muss der Schüler die Techniken aus seinem Prüfungsprogramm dem/den Prüfer/n demonstrieren. Nach Abschluss aller Prüfungen findet die Verleihung der Urkunden für das Bestehen der Prüfung statt. Bei den Prüfern handelt es sich meist um höhere Danträger. Der Schüler darf sich dann den nächsthöheren Gürtel kaufen und tragen.
Lehrgänge bieten die Möglichkeit, bei hochgraduierten Danträgern und Prüfern zu trainieren und so sein Wissen zu vertiefen. Voraussetzung zur Teilnahme an der Prüfung sind sie nicht - nur der Lehrgang, auf den die Prüfung folgt, muss in der Regel absolviert werden. Allerdings ist es in den hohen Gürtelfarben, also ab violett und braun, erforderlich, auch ab und an einen Lehrgang zu besuchen. Für junge Kinder sind Lehrgänge in der Regel noch nicht geeignet, da sie ein höheres Maß an Ausdauer und Konzentrationsvermögen voraussetzen, es sei denn, sie sind extra als Kinderlehrgang ausgewiesen. Mit steigender Graduierung wird und sollte jedoch das Interesse wachsen, auch an Lehrgängen teilzunehmen, was dennoch keinen Zwang darstellt. Auf Lehrgängen wird in der Regel entsprechend dem gemäß Gürtelfarbe anzunehmenden Entwicklungsstand trainiert, um einen optimalen Trainingseffekt zu erreichen.
Für eine Sportart und Kampfkunst, die sich als "ausgleichend zum Alltag" und zum "Stressabbau" umwirbt, verbietet sich das von selbst. So gibt es bei uns weder Wettkampf-, noch Prüfungs- oder Lehrgangszwang. Prüfungen kann derjenige absolvieren, der bereit daür ist - aber selbst dann besteht keine Pflicht, dies auch zu tun. Wettkämpfe finden mit genug Abstand statt, sodass auch hier negative Stressformen nicht auftreten. Die Teilnahme an Prüfungen und Wettkämpfen bietet jedoch die Möglichkeit zu lernen, auch vor einer größeren Zuschauergruppe, in der unter Umständen auch unbekannte Gesichter sitzen, sein Können zu präsentieren und somit selbstsicherer zu werden.
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